In 4 Schritten zur trockenen Wand
Anmischen, auftragen, trocknen lassen – direkt auf der nassen Wand und in einem Arbeitsgang.
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Die Wand muss vollständig von Ölen, Fetten, Lacken, Säuren und Farben befreit sein und darf keine wasserabweisenden Stoffe aufweisen. Fest haftender alter Putz ohne Schimmel oder Salpeterausblühungen kann bleiben. Staub und lose Teile werden restlos entfernt, danach wird das Mauerwerk befeuchtet. Alte Ziegel- und Betonwände erhalten einen Vorspritz aus Wasser und Zement (Verhältnis Zement : Wasser = 1 : 1,5). Hohlstellen und Löcher lassen sich mit einem Wasser-Zement-Gemisch oder Betonmörtel der Härtestufe 3 ausbessern.
Ein Sack IZONIL (25 kg) wird mit ca. 4,3 Liter Wasser angemischt, mit Mischmaschine oder elektrischem Rührgerät. Bei Rührgeräten empfiehlt sich die Mindestdrehzahl. Bitte beachten Sie die erhöhte Staubentwicklung beim Mischen mit IZONIL.
Tipp: IZONIL lässt sich wegen seiner hydrophoben Eigenschaften etwas strenger anrühren als andere Sanierputze. Am besten zuerst den halben Sack mit der passenden Wassermenge kurz verrühren und die zweite Hälfte Schritt für Schritt zugeben.
Ab 10 mm Schichtstärke ist IZONIL garantiert druckwasserdicht bis 1 bar (0,1 MPa).
Das angemischte IZONIL wird manuell oder per Spray-Applikation in maximal 3 Schichten aufgetragen, mit einer Gesamtschichtstärke von 10 bis 20 mm (mindestens 10 mm) in einem Arbeitsgang. Die Gesamtstärke richtet sich nach der Belastung des Mauerwerks. Bei mehreren Schichten wird die Oberfläche bei Bedarf aufgeraut.
Faustregel: 1 Sack IZONIL + 4,3 Liter Wasser ≈ 1,5 m² Fläche.
Bei 10 mm Schichtstärke wären rechnerisch ca. 2 m² möglich, da Wände aber meist uneben sind, gilt diese Regel.
Die Trocknung dauert je nach Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit durchschnittlich 6 bis 7 Tage, bei sehr feuchtem Mauerwerk länger. Im Außenbereich muss IZONIL vor zu schnellem Austrocknen geschützt werden, damit keine Risse entstehen. Bei trockenem, windigem oder sonnigem Wetter die Oberfläche 2 bis 3 Tage feucht halten oder mit einer hellen Plane abdecken (keine schwarze).
Wassertropfen, die während des Trocknungsvorganges natütlich auf der Oberfläche entstehen, verschwinden nach dem Abtrocknen der Schicht.
Nach vollständiger (100 %iger) Abtrocknung kann die Oberfläche mit atmungsaktiver Innen- oder Außenfarbe gestrichen, gefliest oder tapeziert werden.
IZONIL wird wie ein herkömmlicher Putz auf der Wandinnenseite aufgetragen. Aufgraben und andere invasive Eingriffe in das Bauteil bleiben erspart.
Im Innenbereich ist IZONIL neben der Abdichtung gleichzeitig der Oberputz und kann nach vollständiger Abtrocknung mit diffusionsoffener Farbe beschichtet werden. MIt dem weißen IZONIL fällt auch dieser Arbeitsschritt.
IZONIL kann direkt auf der nassen Wand aufgetragen werden. Eine vorherige Trocknung ist nicht erforderlich.
Ab einer Mindestschichtstärke von 10 mm ist die Druckwasserbeständigkeit bis 1 bar (0,1 MPa) garantiert – in einem einzigen Arbeitsgang.










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Bei beschichteten OSB-Platten ist vorher ein mineralischer Haftgrund aufzubringen.
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